Weil er Allianz-Arena gerettet hat: BVB-Fans sauer auf Florian Daniel Fitz

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Der durchschnittliche BVB-Fan ist nicht begeistert. Foto: Pixabay
Der durchschnittliche BVB-Fan ist nicht begeistert. Foto: Pixabay

Dortmund – Riesen-Wirbel um den Gerichtsprozess gegen den Schauspieler Florian Daniel Fitz (41). Wie erst gestern Abend bekannt wurde, hat der Reserve-Offizier der Bundeswehr ein entführtes Passagierflugzeug der Lufthansa abgeschossen, das in die voll besetzte Allianz-Arena gelenkt werden sollte, in der sich zu diesem Zeitpunkt 70.000 Menschen aufhielten. Von der deutschen Bevölkerung wurde der Schauspieler per verbindlichem Telefon-Voting freigesprochen – sehr zum Unmut der Fans von Borussia Dortmund.

Schuldig oder nicht schuldig?

Ob Fitz schuldig gesprochen wird, die 164 Menschen an Bord des Flugzeugs ermordet zu haben, oder aber unschuldig ist, da er die 70.000 im Stadion gerettet hat, durften gestern die Fernsehzuschauer entscheiden. „Wir sahen uns mit einem komplizierten Tatbestand konfrontiert, der viele ethische Fragen aufwirft“, so ein Berliner Staatsanwalt zum Hänselblatt. „Wir hielten es für das Beste, den Prozess live zu übertragen und den reflektierten Durchschnittsdeutschen entscheiden zu lassen.“ Fitz willigte in diese ungewöhnliche Maßnahme ein, da er hoffte, seine hohe Beliebtheit würde ihm einen Schuldspruch ersparen. Damit die Zuschauer jedoch nicht allzu sehr von dem Promi-Status des hauptberuflichen Schauspielers beeinflusst werden würden, beantrage die Gegenklage, dass Fitz in dem Prozess wenigstens als „Lars Koch“ vorgestellt wird und sich Frisurentechnisch an Peter Kloeppel orientiert.

BVB-Fans sauer

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 86,9 Prozent sprach Fernsehdeutschland Fitz frei und plädierte für „nicht schuldig“. Nur 13,1 Prozent fanden Fitz Entscheidung, die Maschine vom Himmel zu holen, fragwürdig. Wie sich jetzt herausstellte, ist ein großer Teil der Anrufer, die Fitz für seine Tat im Gefängnis sehen wollten, Anhänger von Borussia Dortmund: Man verzeiht dem Schauspieler nicht, dass er die einmalige Gelegenheit hat verstreichen lassen, die Allianz-Arena dem Erdboden gleich zu machen, was einen immensen wirtschaftlichen Schaden für die Münchener bedeutet hätte. Da man die Arena noch rechtzeitig hätte evakuieren können und die 164 Seelen an Bord ohnehin nicht überlebt hätten, war es völlig unnötig, die Maschine nicht in das Stadion fliegen zu lassen, so die einhellige Meinung in BVB-Foren im Internet.

Erste Boykott-Aufrufe

Viele Fans rufen daher schon zum Boykott von Fitz‘ Filmen auf. „So eine Sauerei“, schreibt User „Klopp4Live91“ etwa. „Das wäre DIE Chance gewesen, die Liga auf Jahre wieder richtig spannend zu machen. Den Münchenern wären ohne Ende Einnahmen durch die Lappen gegangen und so ein Stadionneubau kostet auch eine Menge. Sorry @Fitz: Klarer FAIL!“ Auch „Schwarz-Gelbe-Biene76“ ist stinkig: „Früher möchte ich den Fitz ja gerne, aber DAS kann ich ihm nicht verzeihen. Für die Leute an Bord tut es mir leid, aber hey: Wenn sie die Allianz-Arena noch mitgenommen hätten, wären sie immerhin nicht umsonst gestorben!“ Auf Seiten der Münchener ist man hingegen froh, dass Fitz so entschlossen gehandelt hat. Es wird bereits gemunkelt, dass der Schauspieler in der Allianz-Arena einen Ehrenplatz auf Lebenszeit erhält.

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