Einfach schlampig: Xing Jao (7) verpennt, Kopfhöreranschluss im iPhone 7 zu verbauen

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Xing Jao (7) grinst rotzfrech in unsere Kamera. Da wusste er noch nichts von dem Ausmaß seines Fehlers. Foto: Pixabay
Xing Jao (7) grinste rotzfrech in unsere Kamera. Aber auf diesem Foto ist er natürlich nicht zu sehen. Foto: Pixabay

Peking – Selbstbewusst hat Apple das neue iPhone 7 angekündigt. Die meisten Schlagzeilen machten dabei die neuen Apple AirPods – also kabellose Kopfhörer. Doch was wie eine Innovation aussieht, scheint in Wahrheit nur ein Verbauungsfehler eines nachlässigen Angestellten zu sein.

Ein alter Hase

Xing Jao (7) ist auf seiner Arbeitsstelle geschätzt und geachtet. Kollegen beschreiben den jungen Mann als engagiert und perfektionistisch. Mit seiner 5-jährigen Betriebserfahrung gehört er bei dem Zulieferer für Apple-Produkte schon zum alten Eisen. Sein Wort hat Gewicht. Wären Betriebsräte in China erlaubt, Xing Jao wäre so gut dafür geeignet, die chinesischen Behörden würden sich extra die Mühe machen, seinen Tod wie einen Unfall aussehen zu lassen. Ein perfekter Angestellter also. Umso merkwürdiger aber, dass gerade ihm ein Fehler passierte, den Apple nun als seine neueste Innovation verkauft. „Ich kann es mir nicht erklären“, erzählt uns Xing Jao. „Aus irgendeinem Grund habe ich vergessen, die Kopfhörerbuchsen an das neue iPhone zu bauen. Es tut mir unendlich leid. Ich wollte meinem Arbeitgeber keinen Ärger machen.“

Eine Klage droht

Doch der Ärger ist immens. Xing Jao hat innerhalb einer Woche mehrere Millionen neuer iPhones zusammengebaut. Leider hat er dabei stets vergessen, die Kopfhörerbuchse zu installieren- ein Folgefehler, wie er sagt. Als Apple von dem Fehler erfuhr, war es bereits zu spät. Damit der millionenfache Fehler von Xing Jao nicht auffiel, wollte man den Vorfall souverän runterspielen. Ein Apple-Insider erklärt dem Hänselblatt: „Der Konzern hat den Imageschaden einer großen Lüge am Verbraucher mit der Peinlichkeit, die Präsentation verschieben zu müssen, abgewogen. Man kam zu dem Schluss, dass die Leute eh alles kaufen, auf dem ein angebissener Apfel drauf ist. Und wenn das mit den kabellosen Kopfhörern erwartungsgemäß nicht klappt, kann man den Leuten einfach neues Zubehör verkaufen. Laut Analysten lassen sich damit 200 Milliarden Dollar Gewinn machen.“ Außerdem ermögliche der Vorfall die Steuerschulden Irlands wieder reinzuholen. „Apple hat die Anklage gegen Xing Jao bereits fertig. Die wollen 13 Milliarden Euro von ihm. Aus Prinzip.“

Vielleicht ein Nebenjob bei Samsung

Xing Jao ist verzweifelt, als er von der Anzeige hört. „Wie soll ich das bezahlen? Das Gehalt meiner 14-Stunden-Schicht geht bereits für meine Busfahrkarte drauf, die ich jeden Monat bezahlen muss, um die tägliche fünfstündige Reise zu meinem Arbeitsplatz anzutreten.“ Um seine Schulden abzustottern, überlegt Xing Jao nun, ob er an seinem freien Tag im Jahr bei einem Zulieferer von Samsung jobbt. „Die suchen auch immer Leute wie mich“, sagt er uns.

Fehler trifft auch die Verbraucher hart

Doch nicht nur Apple ist Opfer der Nachlässigkeit von Xing Jao; auch Teenager aus reicheren Ländern haben mit tragischen Konsequenzen durch die kabellosen Kopfhörer zu kämpfen. Laut ersten Produkttests wissen 95% der Jugendlichen nicht, was sie plötzlich mit all der Freizeit anfangen sollen, die sie jetzt haben, da das Entwirren ihrer Kopfhörerkabel wegfällt. „Viele verfallen in eine Depression“, so ein Psychologe zum Hänselblatt. „Und das nur, weil ein kleiner Junge seine Arbeit nicht ordentlich erledigt hat. Schande über Xing Jao und seine ganze Familie.“

Das Hänselblatt kann sich dieser Meinung nur anschließen und hofft, dass Milliardenschwere Großkonzerne wie Apple in Zukunft auf anständige Kinderarbeit setzen.

 

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