Traurig – Russicher Jäger tötet letztes Einhorn

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Männer mit kleinem Gehänge gehen mit solchen Waffen aus sicherer Distanz zu ihrem Opfer auf die Jagd. Foto: Pixabay
Männer mit kleinem Gehänge gehen mit solchen Waffen aus sicherer Distanz zu ihrem Opfer auf die Jagd. Foto: Pixabay

Sibirien – Und wieder hat die Bestie Mensch zugeschlagen: Ein russischer Großwildjäger hat das letzte verbliebende Einhorn getötet. Er beteuert, dass es sich dabei um einen Unfall handelte. Eigentlich wollte er das Tier nur anschießen, um es anschließend einzufangen – als Geschenk für seine Tochter.

Ein echter Kerl

„Eigentlich war ich auf der Jagd nach artgeschützten Bären“, erzählt der Jäger Wladimir P. (63). „Doch plötzlich rannte mir dieses Einhorn vor die Flinte. Eine einmalige Gelegenheit für einen alleinerziehenden Vater, das Herz seiner Tochter zu erobern.“ Der geschiedene Familienvater legte an und drückte ab. Das Ergebnis: Blattschuss. „Das Einhorn war sofort tot. Wirklich tragisch, dabei wollte ich es doch nur schwer verwunden, damit ich es einfangen kann.“ Bevor sich nun wieder Tierschützer auf der ganzen Welt aufregen, versichert uns Wladimir P., dass der Tod des Einhorns nicht umsonst war. „Vom Körper ist leider nicht viel übrig, ich sollte dringend aufhören mit einem Flak-Geschütz auf Jagd zu gehen, aber den Kopf kann man noch wunderbar zu einem Wandschmuck umfunktionieren.“ Auch seine Tochter ist nicht komplett leer ausgegangen, wie uns die 12-jährige Maruschka erzählt: „Papa hat mir dieses ganze Glas Einhornkotze mitgebracht, das das Einhorn im Moment seines Todes noch hochgewürgt hat. Guck mal: Sie strahlt in allen Farben des Regenbogens!“ Die Kotze steht nun im Kinderzimmer. Der Kopf des legendären Tieres soll in Wladimirs Büro untergebracht werden. „Der Kopf wird geladene Verhandlungspartner einschüchtern. Wer das letzte Einhorn eiskalt umbringt, ziert sich auch nicht davor, noch viel Schlimmere Dinge zu tun“, sagt Wladimir P. und zwinkert uns dabei vielsagend zu.

Nach einem ersten Schock, möchte auch das Hänselblatt ganz herzlich zum Jagderfolg des Jahres gratulieren. Gestorben wird nun mal immer, davon sind auch Einhörner nicht ausgenommen.

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  1. Das sind wirklich fürchterliche Neuigkeiten. Möge das Glitzern des Einhorns uns ewig in Erinnerung bleiben.

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