Drama auf Wacken: Metalhead (49) verknotet sich mit Pommesgabel in Dreadlockträger (37)

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Wurde schon so manchem Festivalbesucher zum Verhängnis: Die Pommesgabel. Foto: Pixabay
Wurde schon so manchem Festivalbesucher zum Verhängnis: Die Pommesgabel. Foto: Pixabay

Wacken – Dramatische Szenen gleich zu Beginn des Wacken Open Air. Ein Metalhead (49) verknotete sich in einem Moshpit in den Haaren eines Dreadlockträgers (37). Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, um die beiden voneinander zu trennen.

Feiern bei Blut, Gewalt und Alkohol

Auf dem Wacken Open Air wird seit Jahren zu den Klängen von düsterer, gewaltverherrlichender Musik gefeiert. Im Volksmund spricht man vom sogenannten „Metal“. Der gemeine Wacken-Besucher ist leicht als solcher zu erkennen: Lange Haare, schwarzes T-Shirt und mangelhafte Hygiene bestimmen das Erscheinungsbild der Feierwütigen. Dass es bei dieser satanistischen Party-Orgie regelmäßig zu Gewalt und Polizeieinsätzen kommt, ist vorprogrammiert. „Aber dieser Vorfall hat eine ganz eigene Qualität“, erklärt uns ein geschockter Polizist. Was war passiert? Gegen zehn Uhr abends geht ein Notruf bei den Rettungskräften ein. „Uns wurde gesagt, wir sollen sofort mit Krankenwagen und Feuerwehrunterstützung zur ‚Wackinger Stage‘ kommen. Es gäbe keine Zeit für weitere Erklärungen.“

Die Pommesgabel des Todes

Am Tatort bietet sich den Einsatzkräften ein Bild des Grauens. Die Hand von Metalhead Ingo M. (49) ist zusammen mit seinem Unterarm in dem Wirrwarr von verfaulten Haaren gefangen, die dessen Träger Corni P. (37) als „Dreadlocks“ bezeichnet. Ein Rettungssanitäter erzählt: „Der Metalhead hat geschrien wie am Spieß. Bei dem Versuch seine Hand aus den Haaren zu ziehen, hatte er sich den Arm ausgekugelt. Wir kamen kaum noch an die Beiden ran, da sie Panik bekamen und wie wild um sich schlugen. Irgendwann haben sie sich dann gegenseitig ausgeknockt.“ Die Einsatzkräfte nutzen diese Gelegenheit und versuchen, die beiden voneinander zu trennen – keine Chance.   Als Ingo M. und Corni P. wenig später wieder zu sich kommen, erzählen sie die unglaubliche Geschichte, wie es zu diesem Unfall kommen konnte.

In den Moshpit verirrt

„Ich war auf der Suche nach dem Falafelstand“, erzählt uns Corni P., während er langsam wieder aufwacht. „Wissen Sie, immer nachdem ich eine „große Zigarette“ geraucht habe, entwickle ich einen unnatürlichen Heißhunger. Ehe ich mich versah, stand ich mitten in einem Moshpit. Plötzlich hat mich der hier“, Corni P. nickt kurz zu Ingo M. rüber, „mit seiner Pommesgabel (bei der „Pommesgabel“ handelt es sich um ein Handzeichen, mit dem Metalheads Satan und dem Bösen huldigen. Siehe Bild oben, Anm. d. Red.) aufgespießt hat.“ Ingo M. erzählt die Geschichte zu Ende. „Ich war gerade richtig am Abrocken. Da gehört die Pommesgabel nun mal dazu. Vor lauter Headbanging habe ich den Typen nicht kommen sehen. Und schon war es passiert.“ Kurze Zeit später werden die beiden von einem Unfallchirurgen untersucht, der bald eine Lösung parat hat: Ingo M. muss seine Pommesgabel auflösen, um sich aus Corni P.‘s Haaren zu befreien. Ingo M. lehnt dies jedoch „aus Überzeugung“ strikt ab. Nach einigen Stunden Überredungskunst, lässt er sich dann doch überzeugen – wohl auch, weil er den süßlichen Geruch von Corni P.‘s merkwürdig geformten Zigaretten nicht mehr erträgt.

Die Geschichte hat also ein Happy End. Dennoch fragt sich das Hänselblatt, wie lange die Behörden den Gewaltorgien der Metal-Gemeinde noch tatenlos zusehen wollen. Wir, die Redaktion, hoffen jedenfalls inständig, dass okkulte Festivitäten wie das Wacken Open Air bald verboten werden, damit solche Szenen der Vergangenheit angehören.

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