Findiger Geschäftsmann entdeckt Marktlücke: Surfkursangebot beim Hurricane

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Surfen auf Festivals: Der Trend des Sommers? Foto: Pixabay
Surfen auf Festivals: Der Trend des Sommers? Foto: Pixabay

Scheeßel – Unwetterwarnungen, Gewitter und heftige Regengüsse – den Besuchern des Hurricane Festival macht das Wetter ordentlich zu schaffen. Nur einer macht aus der Not eine Tugend: Ein Geschäftsmann aus Bayern bietet spontan Surfkurse an – auf dem Festivalgelände.

„Die Bedingungen sind optimal“

Kräftiger Händedruck, riesige Fliegerbrille und ein breites Grinsen. Maximilian-Markus Huber ist ein Gewinner-Typ. Der Münchener Geschäftsmann beobachtet die diesjährige Festivalsaison schon eine Weile: „Als Rock am Ring abgesoffen ist, hat es bei mir Klick gemacht. Ich überlegte, wie man die Wassermassen und die Vertreter der Spaßgeneration miteinander verbinden kann: Surfkurse waren die richtige Antwort.“ Huber bereitete alles vor und wartete die nächsten Festivals ab. „Als das Hurricane anstand, war ich bereit. Wie heißt es so schön: The early bird catches the worm.“ Als ihm seine Wetter-App dann auch noch lebensbedrohliche Unwetter und starke Gewitter ankündigte, frohlockte Huber geradezu. „Die Wassereinbrüche haben alles übertroffen, mit dem ich gerechnet hatte. Die Bedingungen sind nun optimal. Das ist sehr gut für mich.“

Die Kassen klingeln

Die Festivalbesucher stehen Schlange, um das Surfkursangebot wahrzunehmen. „Was sollen wir denn machen?“, fragt uns Sven S., während er ein Dose Ravioli isst. „Das Festival ist eh ins Wasser gefallen und wir sind alle klitschnass. Dann kann man die Zeit auch sinnvoll nutzen und surfen lernen – achtung, da kommt wieder einer!“ Mit einem lauten Zischen zieht ein Festivalbesucher auf einem Surfbrett vorbei. Die Welle, auf der er reitet, ist bestimmt drei Meter hoch. „Schick, schick“, sagt Sven. Richtig beeindruckt ist er aber nicht. „Das war eine der kleineren Wellen. Wenn die nächste Gewitterfront hier drüberzieht, werden die hoffentlich wieder größer.“ Seit dem Surfkursangebot ist es also amtlich: Sowohl Geschäftsmann Huber als auch die Festivalbesucher profitieren von weiterem Starkregen und Unwetter. Auch die Hänselblatt-Redaktion drückt die Daumen für weiteren, heftigen Niederschlag.

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