Mit der Lizenz zum Nuscheln: Til Schweiger wird neuer Bond-Darsteller

Manta Manta, Tatort, James Bond: Mehr geht nicht. Foto: gdcgraphics, Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Manta Manta, Tatort, James Bond: Mehr geht nicht. Foto: gdcgraphics, Wikimedia Commons, CC BY 2.0

London – Paukenschlag in der Film-Branche: Til Schweiger tritt die Nachfolge von Daniel Craig an und wird künftig als James Bond Ganoven und Superschurken jagen. Der 52-jährige zeigte sich von der Entscheidung nicht überrascht – im Gegenteil. Schweigers Kommentar: „Das wird aber auch mal Zeit.“

James Bond wieder Groß machen

Auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz äußerte sich Til Schweiger über seine neue Rolle, Pläne für die Zukunft und wie er seine Töchter in den Filmen unterbringen will. „Das wird mega geil“, so Schweiger, „aber nur, wenn wir es so machen, wie ich will. Mit meinen Ideen wird James Bond wieder eine große Marke. Die Franchise hat ja in den letzten fünf Jahrzehnten doch etwas stagniert.“ Schweiger will die Rolle komplett neu auslegen: Bond ist ab sofort Hesse und alleinerziehender Vater von zwei Töchtern.

Stichwort: Glaubwürdigkeit

Überhaupt soll der neue Bond glaubwürdiger rüberkommen, daher auch Schweigers Idee mit den Töchtern, die selbstverständlich von Luna und Emma Schweiger gespielt werden. „Ist doch super, so sehen die Leute mal eine ganz neue Seite an James Bond. Ich stelle mir rasante Autofahrten zur Schule vor, weil die Kinder den Bus verpasst haben. Oder Elternabende, auf denen Bond sich nicht nur gegen eine Horde Helikopter-Eltern zur Wehr setzen muss, sondern auch zeitgleich einen Atombomben-Deal islamistischer Terroristen im Fahrradkeller der Schule zu unterbinden hat. Damit kann sich der Durchschnittsdeutsche identifizieren. Ist außerdem sozialkritisch. Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bekommen ist echt heavy, finde selbst ich als Millionär.“

Mädchen für alles

Während der Pressekonferenz muss Schweiger laut auflachen, als ihn ein Reporter fragt, ob die Änderungen mit den Produzenten abgesprochen seien. „Baby, ICH bin das Projekt. Mach mal deine Hausaufgaben, wofür schreibst du? Das Hänselblatt?“, macht sich Schweiger über den Reporter lustig. „Ich produziere den Film, schreibe das Drehbuch, sorge dafür, dass Kamera und Licht richtig sind, schmiere die Mettbrötchen fürs Catering und schrubbe nach Drehschluss die Dixi-Klos. Mehr geht nicht.“ Um den Erfolg zu gewährleisten will Schweiger auch die klassische Titelmelodie ändern, weil „das Gedudel doch keiner mehr hören kann“. Außerdem plant Schweiger seinen Kumpel Matthias Schweighöfer als neuen Q in den Film zu schreiben. „Matthias erfinden wir da ganz neu in der Rolle: Der wird ein lustiger Typ, der irgendwie total vertrottelt, aber dabei so richtig niedlich ist. Das gab es noch nie. Hoffe, der kann das spielen.“ Einen Titel hat der neue Bond auch schon: So soll der 25. Bond unter dem Namen „No Ear Rabbit“ 2017 in den Kinos anlaufen.

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